VfB Stuttgart gegen Gladbach: Drei Faktoren entscheiden über Borussias Chancen.

Borussia Mönchengladbach reist am Freitag, 23. Oktober 2026, zum VfB Stuttgart. 

Nach sechs Niederlagen zum Saisonstart steht die Mannschaft von Alexander Blessin unter enormem Druck. Kann Borussia in der MHP Arena endlich punkten?

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Gladbach steckt tief in der Bundesliga-Krise

Sechs Spiele, null Punkte und 20 Gegentore: Borussia Mönchengladbach belegt vor dem siebten Bundesliga-Spieltag den letzten Tabellenplatz. Die jüngste 1:2-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim hat die Situation weiter verschärft.

Trainer Alexander Blessin wartet nach seinen ersten beiden Bundesligaspielen mit den Fohlen noch auf einen Punktgewinn. Besonders problematisch bleiben individuelle Abwehrfehler, fehlende Konsequenz in den Zweikämpfen und eine zu geringe Durchschlagskraft im Angriff.

Eine weitere Niederlage würde einen historischen Negativrekord bedeuten: Noch nie hat eine Mannschaft ihre ersten sieben Spiele einer Bundesliga-Saison verloren.

Stuttgart zwischen Champions League und Bundesliga-Alltag

Auch der VfB Stuttgart erlebt einen schwierigen Saisonstart. Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß steht mit sechs Punkten auf Tabellenplatz 13.

Nach der Niederlage beim Hamburger SV folgte in der Champions League ein 1:1 gegen Atlético Madrid.

Die kurze Erholungszeit könnte Gladbach entgegenkommen. Stuttgart muss allerdings trotz der Belastung als Favorit gelten.

Besonders Deniz Undav, Ermedin Demirović und Jamie Leweling können Gladbachs Defensive vor erhebliche Probleme stellen. Angelo Stiller übernimmt im zentralen Mittelfeld eine wichtige Rolle beim Spielaufbau.

Faktor 1: Gladbach muss defensiv kompakter werden

Die größte Herausforderung besteht darin, die Räume zwischen den Mannschaftsteilen zu schließen.

Blessin dürfte erneut auf eine Dreierkette setzen. Entscheidend wird sein, wie konsequent die Außenbahnspieler zurückarbeiten und wie gut das Mittelfeld die Abwehr unterstützt.

Borussia darf Stuttgart nicht ungestört kombinieren lassen. Gleichzeitig müssen unnötige Ballverluste in der eigenen Hälfte vermieden werden.

Faktor 2: Verletzungen erschweren die Aufstellung

Gladbach muss weiterhin auf mehrere Leistungsträger verzichten. Tim Kleindienst, Ko Itakura und Franck Honorat fehlen. Auch Enzo Leopold und Jan Leszczyński stehen nicht zur Verfügung.

Jens Castrop ist nach seiner Schulteroperation ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Für einen Einsatz gegen Stuttgart könnte es allerdings noch zu früh sein.

Isac Lidberg musste gegen Hoffenheim mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden und fällt nach aktuellen Medienberichten ebenfalls aus.

Auch Stuttgart hat Personalprobleme. Josha Vagnoman, Nikolas Nartey und Tiago Tomás stehen nicht zur Verfügung.

Faktor 3: Borussia braucht offensive Entlastung

Ein ausschließlich defensiver Ansatz dürfte gegen Stuttgart kaum ausreichen.

Gladbach muss nach Ballgewinnen schneller umschalten und seine Angriffe konsequenter ausspielen.

Der junge Wael Mohya, der gegen Hoffenheim getroffen hat, könnte erneut eine wichtige Rolle übernehmen. Auch Florian Neuhaus ist gefragt, im Mittelfeld Verantwortung zu übernehmen.

Entscheidend wird sein, ob Borussia genügend Torchancen herausspielt, ohne dabei die defensive Ordnung zu verlieren.

Prognose: Kann Gladbach die Niederlagenserie stoppen?

Stuttgart besitzt die höhere individuelle Qualität und genießt Heimvorteil. Trotzdem ist die Mannschaft von Sebastian Hoeneß momentan nicht unverwundbar.

Für Gladbach wird es darauf ankommen, endlich über die gesamte Spielzeit konzentriert aufzutreten.

Ein Unentschieden wäre angesichts der bisherigen Saison bereits ein wichtiger Schritt. Ein Auswärtssieg könnte der Mannschaft neues Selbstvertrauen geben.

TorElf-Einschätzung: Stuttgart geht als Favorit in die Begegnung. Borussia benötigt eine deutliche Leistungssteigerung, um den ersten Punktgewinn zu schaffen.

Wie lautet eure Prognose für Stuttgart gegen Gladbach? Diskutiert mit uns auf TorElf über die Aufstellung, Blessins Taktik und Borussias Chancen auf die Wende.

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