SC Braga – Austria Wien 2:0: Braga verschafft sich starke Ausgangslage.

Der SC Braga hat im Play-off-Hinspiel der UEFA Conference League gegen Austria Wien mit 2:0 gewonnen und sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeitet. Pau Víctor brachte Braga per Elfmeter in Führung, Diego Rodrigues sorgte kurz vor dem Ende für den wichtigen zweiten Treffer.

Aus Sicht eines Braga-Fans darf man mit diesem Abend zufrieden sein. Perfekt war die Vorstellung allerdings nicht – vor allem nach der Pause zeigte Austria Wien, dass dieses Duell noch nicht entschieden ist.

Pau Víctor bringt Braga auf Kurs

Braga versuchte von Beginn an, die Kontrolle zu übernehmen. Austria Wien störte den Spielaufbau früh und machte es den Portugiesen zunächst nicht einfach.

In der 25. Minute fiel dann das wichtige 1:0. Buhari Ibrahim brachte Denis Huseinbašić im Strafraum zu Fall. Pau Víctor verwandelte den fälligen Elfmeter und sorgte damit für die verdiente Führung.

Für Braga war dieses Tor enorm wichtig. Die Mannschaft konnte nun etwas geduldiger agieren, während Austria mehr riskieren musste.

Austria Wien wird nach der Pause gefährlicher

Wer nach der Führung mit einem entspannten Durchmarsch gerechnet hatte, wurde allerdings enttäuscht. Austria Wien kam verbessert aus der Kabine und hatte seine beste Phase.

Besonders gefährlich wurde es bei einem Lattentreffer von Manfred Fischer. Auch Braga-Torhüter Bernardo Fontes musste eingreifen und verhinderte den möglichen Ausgleich.

Genau diese Phase sollte Braga für das Rückspiel eine Warnung sein. Ein 1:0 ist im Europapokal ein gefährliches Ergebnis, und Austria zeigte, dass die Mannschaft Braga durchaus unter Druck setzen kann.

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Verschossener Elfmeter – und dann die Erlösung

In der 84. Minute bot sich Braga die große Gelegenheit, das Ergebnis auf 2:0 zu stellen. Erneut trat Pau Víctor zum Elfmeter an. Diesmal scheiterte er jedoch an Austria-Torwart Samuel Sahin-Radlinger.

Als Braga-Fan konnte man in diesem Moment durchaus nervös werden. Ein verschossener Strafstoß kurz vor Schluss – solche Szenen können sich im Europapokal rächen.

Doch Braga reagierte genau richtig.

Nur wenige Minuten später spielte Mario Dorgeles auf den eingewechselten Diego Rodrigues, der in der 88. Minute zum 2:0 traf.

Dieser Treffer könnte für das gesamte Duell noch enorm wertvoll werden.

Braga darf in Wien nicht nur verwalten

Das 2:0 ist eine starke Ausgangslage, aber noch keine Garantie für den Einzug in die Ligaphase. Trainer Carlos Vicens warnte nach dem Spiel selbst davor, im Rückspiel nur auf den Vorsprung zu vertrauen.

Am 27. August um 20:30 Uhr folgt das Rückspiel bei Austria Wien. Der Sieger des Duells zieht in die Ligaphase der Conference League ein.

Braga sollte deshalb in Wien nicht nur verteidigen. Ein eigenes Tor könnte Austria vor eine gewaltige Aufgabe stellen.

Unterm Strich bleibt: 2:0 gewonnen, kein Gegentor kassiert und die Tür zur Conference-League-Ligaphase weit geöffnet. Jetzt muss Braga nur noch hindurchgehen.

Eure Meinung ist gefragt!

War das 2:0 bereits die halbe Miete für den SC Braga oder erwartet ihr in Wien noch einmal ein richtig enges Spiel? Schreibt eure Meinung in die Kommentare auf TorElf!

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