Granada – RCD Mallorca 2:0: Erste Warnung für die Aufstiegsambitionen.
Nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen Valladolid hat der RCD Mallorca am zweiten Spieltag der LaLiga Hypermotion den ersten Rückschlag hinnehmen müssen.
Beim Granada CF verloren die Bermellones mit 0:2. Aus Mallorca-Sicht war es eine ernüchternde Partie – und gleichzeitig eine frühe Erinnerung daran, wie unangenehm diese Saison werden kann.
Dabei hätte das Spiel einen völlig anderen Verlauf nehmen können. Bereits in der zweiten Minute bekam Adrián Fuentes nach einem Zuspiel von Manu Morlanes die große Gelegenheit zur Führung, setzte seinen Abschluss jedoch neben das Tor. Gerade auswärts bei einem Gegner wie Granada sind solche Möglichkeiten enorm wertvoll.
Granada übernimmt die Kontrolle
Nach der vergebenen Chance wurde Granada zunehmend stärker. Die Gastgeber gingen aggressiver in die Zweikämpfe, störten Mallorcas Spielaufbau früh und entwickelten mehr Druck.
Sergio Rodelas traf zunächst per Kopf den Pfosten. In der 20. Minute folgte dann die Führung: Pedro Alemañ bekam im Strafraum den nötigen Raum, drehte sich und brachte Granada mit 1:0 nach vorne.
Aus Mallorca-Sicht war vor allem problematisch, dass die Mannschaft anschließend zwar versuchte, über Manu Morlanes, Álex Sala und Pablo Torre spielerische Kontrolle zu gewinnen, Granada aber das Tempo und die Intensität der Begegnung bestimmte.
Trotzdem war der Ausgleich vor der Pause möglich. Antoniu Roca verfehlte das Tor nur knapp, Fuentes kam erneut zu einer Kopfballchance und Pablo Torre setzte einen direkten Freistoß nur knapp über das Tor.
Mallorca fehlt die entscheidende Durchschlagskraft
Nach der Pause musste eigentlich eine deutliche Reaktion kommen. Mallorca wurde im weiteren Verlauf offensiver und Trainer Luis García versuchte mit seinen Wechseln neue Impulse zu setzen.
Arnau Puigmal und Adrián Liso kamen zunächst in die Partie. Später wurden mit Neuzugang Adam Buksa und Josep Cerdà weitere offensive Kräfte gebracht.
Mallorca verlagerte das Geschehen phasenweise näher an den Strafraum Granadas. Was fehlte, war jedoch die entscheidende Aktion. Abschlüsse von Álex Sala, Liso oder Cerdà führten nicht zum erhofften Ausgleich.
Und genau das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis dieser Partie: Ballbesitz und technische Qualität allein reichen in der Segunda División nicht.
Das 0:2 beendet Mallorcas Hoffnungen
In der 81. Minute fiel schließlich die Entscheidung. Nach einem Eckball Granadas landete der Ball durch Arnau Puigmal im eigenen Tor. Das unglückliche 0:2 nahm Mallorca praktisch die letzte Hoffnung auf einen Punktgewinn.
Damit steht nach dem 2:0 gegen Valladolid und dem 0:2 in Granada eine ausgeglichene Bilanz von drei Punkten aus den ersten beiden Saisonspielen.
Eine Krise ist das natürlich nicht. Dafür ist die Saison viel zu jung. Trotzdem sollte Mallorca diese Niederlage ernst nehmen.
Wer zu den Aufstiegsfavoriten gehören möchte, muss gerade solche Spiele besser annehmen. Granada zeigte, wie körperlich, intensiv und unangenehm diese Liga sein kann. Mallorca besitzt zweifellos die spielerische Qualität – jetzt muss die Mannschaft beweisen, dass sie auch diese Art von Begegnungen bestehen kann.
Wie bewertet ihr das 0:2 in Granada? War es nur ein früher Ausrutscher oder hat das Spiel bereits Schwächen gezeigt, die Mallorca im Aufstiegskampf Probleme bereiten könnten? Schreibt eure Meinung in die Kommentare und verfolgt auf TorElf die nächsten Analysen und Spielvorschauen rund um den RCD Mallorca.

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