Elvedi verkauft, Itakura zurück – Gladbach gelingt ein starkes Transfergeschäft.
Bei Borussia Mönchengladbach geht eine Ära zu Ende – und gleichzeitig kehrt ein alter Bekannter zurück. Nico Elvedi verlässt die Fohlen nach elf Jahren und wechselt zu Leeds United. Ko Itakura kommt dagegen nach nur einem Jahr bei Ajax Amsterdam zurück an den Niederrhein. Und schaut man auf die finanziellen Zahlen, könnte Borussia dabei ein bemerkenswert gutes Geschäft gelungen sein.
Rund 10 Millionen Euro für Elvedi
Nico Elvedi kam bereits 2015 als 18-Jähriger vom FC Zürich nach Mönchengladbach. Seitdem absolvierte der Schweizer 364 Pflichtspiele für Borussia. Nun sucht der Innenverteidiger mit 29 Jahren noch einmal eine neue Herausforderung und wechselt in die Premier League zu Leeds United. Dort trifft er auf seinen ehemaligen Gladbacher Trainer Daniel Farke.
Ganz leer geht Borussia bei diesem Abschied nicht aus. Medienberichten zufolge liegt die Ablöse bei rund 10 Millionen Euro. Für einen Spieler, dessen Vertrag 2027 ausgelaufen wäre, ist das eine ordentliche Summe.
Sportlich hinterlässt Elvedi natürlich eine Lücke. Doch Borussia hat bemerkenswert schnell reagiert.
Ko Itakura ist wieder da
Denn ausgerechnet Ko Itakura kehrt nach Mönchengladbach zurück. Der Japaner spielte bereits von 2022 bis 2025 für Borussia und absolvierte in dieser Zeit 80 Pflichtspiele.
Interessant wird es beim Blick auf die Ablösesummen. Im Sommer 2025 verkaufte Gladbach Itakura für 10,5 Millionen Euro an Ajax Amsterdam. Durch Bonuszahlungen hätte die Summe sogar noch weiter steigen können.
Nur ein Jahr später holt Borussia den Japaner zurück – und zwar deutlich günstiger.
Nach aktuellen Medienberichten beträgt die feste Ablöse lediglich rund 3,5 Millionen Euro. Mit möglichen Bonuszahlungen können daraus bis zu vier Millionen Euro werden. Itakura unterschreibt in Gladbach einen Vertrag bis 2030. Ajax soll sich außerdem eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent gesichert haben.
Finanziell sieht das richtig gut aus
Damit wird die Rechnung aus Gladbacher Sicht interessant.
Borussia verkaufte Itakura vor einem Jahr für rund 10,5 Millionen Euro und bekommt ihn nun für maximal etwa vier Millionen Euro zurück. Allein bei diesen beiden Transfers ergibt sich auf Basis der genannten Grundsummen eine Differenz von mindestens 6,5 Millionen Euro zugunsten der Borussia.
Gleichzeitig bringt der Verkauf von Elvedi weitere rund 10 Millionen Euro ein.
Natürlich darf man Transfererlöse und Ausgaben nicht einfach als reinen Gewinn verbuchen. Handgelder, Gehälter, Boni und mögliche Beteiligungen spielen ebenfalls eine Rolle. Trotzdem lässt sich festhalten: Borussia ersetzt einen für rund zehn Millionen Euro verkauften Innenverteidiger durch einen bundesligaerfahrenen Spieler, der den Verein bereits bestens kennt und nur einen Bruchteil dieser Summe kostet.
Die Fans bekommen einen alten Publikumsliebling zurück
Auch bei vielen Fans kommt die Rückkehr gut an. In den Reaktionen wird vor allem hervorgehoben, dass man bei Itakura weiß, was man bekommt: Bundesliga-Erfahrung, Einsatzbereitschaft und einen Spieler, der Mannschaft und Verein bereits kennt.
Elvedis Abschied schmerzt nach elf Jahren trotzdem. Doch wenn ein verdienter Spieler noch einmal in die Premier League möchte und Borussia gleichzeitig eine ordentliche Ablöse kassiert, ist der Wechsel nachvollziehbar.
Und Ko Itakura als Nachfolger zurückzuholen, könnte sich als richtig cleverer Schachzug erweisen.
Was meint ihr? Hat Borussia mit dem Verkauf von Elvedi und der günstigen Rückkehr von Itakura alles richtig gemacht? Schreibt eure Meinung in die Kommentare – und verfolgt auf Torelf die weitere Entwicklung rund um Borussia Mönchengladbach!

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