Dino Toppmöller zu Gladbach? Warum auch Fabio Celestini interessant wäre.
Die Trainersuche bei Borussia Mönchengladbach sorgt für neue Gerüchte: Dino Toppmöller soll in der Nähe von Gladbach gesehen worden sein, während mit Fabio Celestini ein weiterer interessanter Trainername in der Fan-Diskussion aufgetaucht ist.
Doch gibt es tatsächlich Kontakt zwischen Borussia Mönchengladbach und Toppmöller – und könnte Celestini als neuer Gladbach-Trainer überhaupt infrage kommen?
Nach zahlreichen bereits gehandelten Kandidaten lohnt sich bei diesen beiden Namen ein genauerer Blick. Wir prüfen, was hinter dem aktuellen Toppmöller-Gerücht steckt und wie gut Toppmöller und Celestini zum derzeitigen Anforderungsprofil der Borussia passen könnten.
Toppmöller in der Nähe von Mönchengladbach?
Am Mittwochabend verbreitete sich auf X die Behauptung, Dino Toppmöller und ein Co-Trainer seien in unmittelbarer Nähe von Mönchengladbach gesehen worden. Auch im Umfeld der Borussia-Fans wurde die Meldung schnell aufgegriffen.
Wichtig dabei: Eine Sichtung ist noch kein Beweis für Verhandlungen.
Dazu passt eine Information von Sky-Reporter Marlon Irlbacher, wonach es zumindest zu diesem Zeitpunkt noch keinen Kontakt zwischen Borussia und Toppmöller gegeben habe. Ob sich die Situation anschließend verändert hat, ist bislang nicht bestätigt.
Interessant ist Toppmöller trotzdem. Der 45-Jährige ist nach seiner überraschenden Freistellung beim RC Lens kurzfristig auf den Trainermarkt gekommen. Zuvor arbeitete er unter anderem als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt und als Co-Trainer beim FC Bayern sowie bei RB Leipzig.
Damit bringt er etwas mit, das bei der aktuellen Gladbacher Suche wichtig sein könnte: Erfahrung auf hohem Niveau und genaue Kenntnisse des deutschen Profifußballs.
Würde Toppmöller zur Borussia passen?
Nach Informationen von Sky sucht Gladbach offenbar keinen klassischen Entwicklungstrainer, sondern einen Coach mit Erfahrung, Standfestigkeit und möglichst eigener Vergangenheit als Profifußballer.
Toppmöller erfüllt viele dieser Punkte. Gleichzeitig verliefen seine vergangenen Stationen nicht ohne Schwierigkeiten. Gerade deshalb müsste Borussia genau prüfen, ob seine Vorstellungen und die aktuelle Mannschaft zusammenpassen.
Sportlich wäre der Name jedenfalls wesentlich mehr als eine völlig unrealistische Social-Media-Spekulation.
Fabio Celestini als Überraschungskandidat?
Noch ungewöhnlicher ist Fabio Celestini. Ein Borussia-Fan brachte den 50-Jährigen auf X als möglichen Kandidaten ins Gespräch. Einen belastbaren Hinweis darauf, dass Borussia tatsächlich über Celestini nachdenkt oder bereits Kontakt aufgenommen hat, gibt es derzeit nicht.
Sein Profil macht ihn dennoch interessant.
Celestini übernahm den FC Basel 2023 in einer schwierigen Situation und führte den Traditionsklub später zum Double aus Schweizer Meisterschaft und Pokal. Anschließend wechselte er zu ZSKA Moskau. Seit Mai 2026 ist er wieder ohne Verein.
Seine Mannschaften stehen eher für aktiven Fußball, Pressing und den Versuch, selbst das Spiel zu bestimmen. Dazu verfügt Celestini durch seine eigene Spielerkarriere über umfangreiche internationale Erfahrung.
Das Fragezeichen wäre die Bundesliga: Als Cheftrainer hat Celestini bislang nicht in Deutschland gearbeitet.
Zwei Namen – zwei völlig unterschiedliche Spuren
Bei beiden Trainern muss deshalb klar unterschieden werden. Bei Dino Toppmöller existiert ein aktuelles Social-Media-Gerücht mit direktem Gladbach-Bezug, aber bislang keine bestätigte Verhandlung. Fabio Celestini ist momentan dagegen lediglich ein interessanter Name aus der Fan-Diskussion.
Gerade weil Borussia offenbar zeitnah eine Entscheidung treffen möchte, könnten in den kommenden Tagen weitere Namen auftauchen – oder aus einem der bisherigen Gerüchte tatsächlich eine konkrete Spur werden.
Was meint Ihr? Würde Dino Toppmöller zu Borussia Mönchengladbach passen? Oder wäre Fabio Celestini die spannendere Alternative? Schreibt Eure Meinung in die Kommentare und verfolgt TorElf für weitere News, Gerüchte und Analysen rund um Borussia Mönchengladbach.

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